Hustler White
erhältlich als Kauf-DVD und für Kinos

Bundesrepublik Deutschland/Kanada
1996
Buch/Regie
Bruce LaBruce, Rick Castro
Darsteller
Bruce LaBruce, Tony Ward, Alex Austin, Kevin Kramer, Ron Athey, Kevin P Scott, Ivar Johnson, Glen Meadmore, Graham David Smith, Miles H Wildecock II, Bud Cockerham, Michael Glass, Vaginal Davis, Joaquin Martinez, Darryl Carlton, Tony Powers, Paul "Superhustler" Bateman
Laufzeit
79 min.
Farbe
Farbe
Medium
DVD Code 0 PAL und Betacam SP PAL
Fassung
Originalversion (englisch) und englisch mit deutschen Untertiteln
FSK
ohne Jugendfreigabe
Kinostart
1.10.1996

"Hustler White" ist eine romantische Komödie über die Stricher auf dem SantaMonica Boulevard in Los Angeles. Monti, ein schlagfertiger Junge, der eher zufällig alsStricher auf dem Santa Monica Boulevard anschafft, wird von einem bohemienhaften Deutschen namens Jürgen Anger beobachtet. Anger ist nach L. A. gekommen, um seine Memoiren zu schreiben. Monti hat soeben einen Kunden ausgeraubt. Er hautab, fährt dabei einem anderen Stricher das Bein ab und begeht Fahrerflucht. Von diesem Moment an scheint Anger dem schönen Jüngling so verfallen wie einst Gustavvon Aschenbach seinem Tadzio.

Einige der Charaktere, die wir im Laufe des Films kennenlernen, sind Eigil, der Stricher, der von Monti überfahren wurde, Piglet, der unglücklich in Eigil verliebt ist.Da ist ferner der Freier Steve Blake, ein religiös orientierter Country-&-Western-Sänger,der mit seinen Jungs am liebsten Reiterspiele veranstaltet, oder der mysteriöse Leichenbestatter, dessen Obsession darin besteht, Strichjungen in Plastikfolie einzupacken und sie dann umzubringen.

Die Erzählstruktur des Films orientiert sich an Robert Altmans "Short Cuts", aber manfindet auch Elemente aus "Alice im Wunderland", "Was geschah wirklich mit Baby Jane?"und -- natürlich -- "Tod in Venedig".

Im Programm der Internationalen Filmfestspiele Berlin

Pressestimmen

"Bruce LaBruce, kanadischer Regisseur mit Sub-Kultstatus, hat ... einen in vieler Hinsicht bemerkenswerten Film fertiggestellt, der sich -- und das ist auch besonders -- mit seinen Mainstream-Attitüden ans größere Publikum richtet ... Daß die Belichtung des Filmmaterials nun die eine oder andere sexuelle Handlung zwischen homosexuellen Männern ergab, war zwangsläufig wie volkspädagogisch wertvoll. Und trotzdem distanziert genug, um antivoyeuristisch zu sein -- und das betrifft auch jene Tätigkeiten, die gemeinhin nicht zu begutachten sind." "
Jürgen Kiontke, junge welt
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