Das Fest ist vorbei, und die Gäste sind gegangen. Allein tanzt Alexander Ivanchevauf seiner Jubiläumsparty. Zehn Jahre ist er nun schon Hairstylist. Goldene Schuheträgt er und eine goldene Fliege und ist für Stunden ausgebrochen aus der Armutzuhause, aus Verwahrlosung, Enge und aus der Rolle als Mutter, die er als Kind übernahm, als seine Mutter aufgab. Am Morgen wird er wieder die Kleinen weckenund in seinen Friseursalon gehen und wird arbeiten an einem Traum: einmal eineMedaille gewinnen in einem Wettbewerb. Einmal im Lichte stehen -- geliebt und anerkannt.
"Ist das Leben nicht wunderbar?" wurde beim 44. Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm 2001 mit dem Preis des MitteldeutschenRundfunks (MDR) für einen herausragenden osteuropäischen Dokumentarfilm ausgezeichnet.