Luster -- Lust
erhältlich als Kauf-DVD und für Kinos

USA
2002
Buch/Regie
Everett Lewis
Darsteller
Justin Herwick, Shane Powers, b Wyatt, Pamela Gidley, Susanna Melvoin, Jonah Blechman
Kamera
Humberto DeLuna
Laufzeit
91 min
Farbe
Farbe
Medium
DVD Code 0 PAL
Fassung
Originalversion (englisch) mit deutschen Untertiteln
FSK-Freigabe
ab 16
Kinostart
5.8.2004

"Hustler White" meets "Latin Boys Go To Hell" im Jahr 2002. Ein attraktiver junger Typ arbeitet in einem Schallplattenladen und kann sich durchaus erlauben, zu seinen Kunden garstig zu sein. An sich steht er auf waschbrettbäuchige Skater, aber den plötzlich eingetroffenen Cousin aus dem Mittelwesten würde er, der coole Mann aus Los Angeles, auch nicht von der Bettkante stoßen. Nur daß der zunächst in die Hände einer frivolen Fotografinfällt, die dessen Luxusbody in der Wüste ablichtet. Derweil verzehrt sich einAll American Boy nach dem Plattenverkäufer. Und auch dessen blondierter Chefscheint auf den Typen zu stehen, obwohl er sich für heterosexuell hält. Jungegutaussehende Männer stechen sich hier gegenseitig aus, man sieht es gerne und möchte nochmal zwanzig sein (auch wenn es die Darsteller wohl gar nicht mehr sind). Romantik und sexuelle Lust gehen hier eine gelungene Symbiose ein, am Ende kriegensich die, die sich schon immer versprochen waren, ein schönes schwules Märchen aus der Stadt der Engel, sexy, elegant, auf der Höhe der Zeit.

Pressestimmen

"Lockerer Independent-Film über schräge Leute aus Los Angeles."
Frank Noack, Ticket
"Ein unprätentiöser Undergroundfilm aus dem schwullesbischen Milieu in L. A., wo junge Möchtegern-Künstler und Hustler ihre Kreativität oder Körper verkaufen."
Ralph Umard, tip
"(Der Film) wirft einen treffenden, manchmal bissigen, aber immer sympathischen Blick auf die multisexuelle Alternativszene von L. A. -- ein kleiner Gegenentwurf zu den durchgestylten Träumen der kommerziellen Bilderindustrie." "
André Götz, epd Film
"Facettenreiches, auch humorvolles Dokument einer Underground-Kultur, deren ehemaliges Randgruppendasein einer entspannten Normalität auch im Umgang mit der eigenen Sexualität gewichen ist, deren Sehnsucht nach Liebe jedoch das Leben aller Beteiligten beherrscht." "
Oliver Rahayel, film-dienst
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