LA.Zombie
erhältlich für Kinos

Bundesrepublik Deutschland/USA/Fankreich
2010
Produzenten
Bruce LaBruce, Arno Rok, Robert Felt, Maciek Dziekiewicz, Damian Todaro, Jürgen Brüning, Jörn Hartmann
Buch/Regie
Bruce LaBruce
Kamera
James Carman
Ton
Jason North
Licht
Wade Matteson
Ausstattung
Steve Hall
Bauten
Johnny Law
Kostüme
Arno Roca
Aufnahmeleitung
J B Werner
Special Effects
Joe Castro
Musik
Kevin D Hoover
Mitwirkende
François Sagat, Rocco Giovanni, Wolf Hudson, Eddie Diaz, Andrew James, Matthew Rush, Erik Rhodes, Francesco D'Macho, Adam Killian, Tony Ward, Santino Rice, Sly, Tim Küzma, Trevor Wayne, Deadlee, N.asa
Laufzeit
63 min.
Farbe
Farbe
Medium
DVD Code 0 PAL
Fassung
Originalversion (ohne Dialog)
Kinostart
07. Oktober 2010

Ein fremdes Wesen, ein Zombie entsteigt den Wellen des Pazifischen Ozean. Eine geheimnisvolle Mission hat die fürchterlich erscheinende Kreatur zu erfüllen: sie muß Menschen, Männer, töten, wie es Zombies eben so tun, und sie anschließend aber wieder zum Leben erwecken -- durch Sex. Zunächst muß auf nächtlicher Straße ein smarter Autofahrer dran glauben -- und erlebt dann gewissermaßen das blutrote Wunder der Wiedergeburt. Bei Gelegenheit vergreift sich das Wesen auch an Krawattenträgern, die plötzlich feststellen müssen, daß Geld doch nicht alles ist. Immer mehr nähert sich der Zombie dem Stadtkern von Los Angeles, immer zügelloser geht er mit seinen Opfern und, und immer unklarer ist, ob er wirklich ein Zombie ist oder oder doch ein kranker Obdachloser, der an Wahnvorstellungen leidet. Auch jeden Fall: er ist ein brutaler dunkler Retter. Von Gangbanger über Junkies bis zu einer Gruppe schwuler Pornodarsteller, er fickt sie alle wieder zum Leben. Schließlich, nicht mehr in der Lage, die harten Realitäten von Los Angeles zu ertragen, findet die Kreatur letzten Trost auf in einem Friedhof: sie gräbt sich ihr eigenes Grab.

Bruce LaBruces „LA.Zombie“ ist ein brutales, verstörendes Stadtmärchen, eine Erzählung aus einer Welt des Horrors, in welchem ausgerechnet der Tod den Frieden und die Auferstehung bringt. Inszeniert mit internationalen Pornostars, allen voran François Sagst, provoziert LaBruce sein Publikum mit einem garantiert nicht jugendfreien Werk, das die großen Vorbilder von Jacques Tourneur und George A Romeo lässig kolportiert und mit einer Inszenierung überrascht, die in Stil und Brutalität an „Uhrwerk Orange“ erinnert.

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