Weekend
erhältlich als Kauf-DVD und für Kinos

Großbritannien
2011
Produzent
Tristan Goligher
Buch/Regie/Schnitt
Andrew Haigh
Kamera
Ula Pontikos
Ton
Tim Barker
Executive Producers
Anna Seifert-Speck, Suzanne Alizart
Standfotografen
Quinnford And Scout
Ausstattung
Sarah Finlay
Besetzung
Kathleen Crawford
Mitwirkende
Tom Cullen, Chris New, Jonathan Race, Laura Freeman, Loretto Murray, Jonathan Wright, Sarah Churm, Vauxhal Jermaine, Joe Doherty, Kieran Hardcastle, Mark Devenport, Steve Blackman, Julius Metson Scott, Martin Arrowsmith, Caroline Wooley, Caroline Cawley
Laufzeit
94 min.
Farbe
Farbe
Medium
DCP und DVD Code 0 PAL
Fassung
Originalversion (englisch) mit deutschen Untertiteln
FSK-Freigabe
ab 16
Kinostart
20. Oktober 2011
DVD-Veröffentlichung
09. März 2012
All photos by
Quinnford And Scout · Copyright Glendale Picture Company

Nach „Greek Pete“ bringt Andrew Haigh mit „Weekend“ einen neuen Film über schwule Identitäten. Russel und Glen könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Russel sich nach der großen Liebe sehnt, kommen für Glen Beziehungen nicht in Frage – eigentlich. Trotzdem treffen sich die beiden nach einer gemeinsamen Nacht schon am Nachmittag wieder. Auf anregende Gespräche folgen Sex und eine weitere Nacht. Doch die Hoffnungen, die große Liebe gefunden zu haben, die bei Russell aufkommen, werden schon bald in Frage gestellt: Glen kündigt an, er werde schon am nächsten Tag nach Amerika ziehen, um dort ein Kunststudium zu beginnen – vielleicht für immer. Doch noch liegt die Nacht zum Sonntag vor den beiden jungen Männern, eine Nacht, die in ihrem Leben alles verändern wird.

Mit traumhafter Sicherheit inszeniert Haigh mit „Weekend“ einen Film über eine schwule Beziehung, „auf den wir immer gewartet haben“ („After Elton“). Die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern ist perfekt und transportiert eine Atmosphäre, die sich durch Intensität und Freizügigkeit auszeichnet. Die Bildgestaltung, die den Stil des Kult-Fotografenpaars Quinnford And Scout aufnimmt, macht die Kamera zum dritten Darsteller, eine Kamera, die uns zwei Männer in der intensivsten Phase ihres Lebens so nahe bringt wie es selten in einem Film geschieht.

Pressestimmen

"A story about falling in love that is also a tale of identity and self-definition, it is perhaps all the more resonant for taking place between two gay men."
Dennis Lim. New York Times
"Writer-director Andrew Haigh's sensitive, unfailingly aware feature isn't a fearless repudiation of the „meet cute“ archetype, but rather a bold, specific revision: „meet right.“"
Eric Henderson, Slant
"Eine echt wirkende Liebesgeschichte, die eine der schönsten der vergangenen Jahre ist."
Daniel Sander, SPIEGELonline
"This is a smart, sensitive, perceptive film, with actors well suited to the dialogue."
Roger Ebert, Chicago Sun-Times
"A moving and empathetic look at how relationships develop, at how people fall in love and what that does and doesn't do to their lives."
Kenneth Turan, Los Angeles Times
"(Andrew Haighs) bemerkenswert direkter Stil erzeugt … atemberaubende Spannung bei der Dokumentation des Gefühlschaos' der Akteure."
Frank Hermann, Du und ich
"Russell und Glen sind wie Jungs von nebenan, deren Alltag wir beobachten und die von Dingen reden, die uns alle beschäftigen. Zum Glücksfall wird „Weekend“ durch Dialoge, die nicht wie geschrieben wirken, und zwei wahnsinnig sexy Hauptdarsteller, die mehr als nur spielen."
Thomas Abeltshauser, MATE
"Sehenswert"
tip Berlin
"Endlich mal ein authentischer Film über ein schwules Liebespaar."
Katharina Nickel, zitty
"Eine einfach wunderbare Romanze."
Peter Claus, getidan
"„Weekend“ has something urgent to say to both gay and straight audiences about the windows of opportunity in our lives."
Peter Bradshaw, The Guardian
"Whether you're male or female, gay or straight, „Weekend“ is sure to speak to you, and deeply, about aspects of your own life and loves. This intelligent and moving film reminds you that low-budget realism can get into the emotional places that bigger films can't. It's one of the best, and most individual, of the year."
Jonathan Romney, The Independent
"Ein Film über die kleine Tür zum Glück, die sich immer nur ganz kurz öffnet, und vielleicht für immer verschlossen bleibt, wenn man nicht hindurchgeht. Wer es doch tut, kann nur gewinnen."
Daniel Sander, SPIEGELonline

Demnächst im Kino

25. Juni 2012 : Uhr 25. Juni 2012 : Uhr Darmstadt: Rex, Grafenstraße 18-20 25.06.2012
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