Jochen Hick porträtiert in diesem Film mehrere Männer die sich der Leder- und SM-Szene verschrieben haben. Es ist eine faszinierende Welt in ungewohnten (bisher auch noch nie veröffentlichten) --- erotischen -- Bildern: Wenn sich in einem alten Ramada-Hotel in Chicago 2000 Ledermänner und -frauen für mehrere Tage zur größten Veranstaltung ihrer Art der Welt treffen, um bei einer aufwendigen Bühnenshow den "Besten" des Jahres zu wählen (mit Bühnenshows, die zum Teil an Musicals erinnern). Oder die legendären SM-Bars und düsteren Straßen an den abgerissenen Docks der West Side von Manhattan, die nächtens wie zur alten Kulisse des Films "Cruising" auflaufen. Man trifft sich wie in einer großen Familie. Neue Männer kommen hinzu, andere gibt es nicht mehr. In „Menmaniacs“ wird nicht psychologisiert und es gibt nichts „logisch“ zu verstehen: Diese Welt erklärt sich durch die Faszination ihrer Film-Bilder und die bildhaften Erzählungen ihrer Protagonisten. Mal im Hotelzimmer, mal "backstage" vor der Bühnenshow erzählen sie über ihre Erlebnisse, Wunschträume und ihr Getriebensein. Es entsteht die unterhaltsame und intensive Beschreibung des Soges in ein Labyrinth der sexuellen Verwegenheit.