No Skin Off My Ass
erhältlich für Kinos

Bundesrepublik Deutschland/Kanada
1990
Buch/Regie
Bruce LaBruce
Darsteller
Bruce LaBruce, Caroline Azar, Laurel Purvis, Kate Ashley, Klaus Von Brücker, Gloria B Jones
Laufzeit
73 min.
Farbe
s/w
Medium
BetacSP PAL
Fassung
Originalversion (englisch)
FSK
ohne Jugendfreigabe
Kinostart
1.3.1991

Rasierte Schädel, in Ketten gelegte Körper, durchstochene Brustwarzen -- Bruce LaBruces cineastische Undergroundphantasie entführt den Betrachter in bizarr erscheinende Gefilde schwuler Erotik.

Ein Coiffeur gabelt im Park einen jungen Skin auf und sperrt ihn in seinem Apartment ein, um ihn spätersexuell zu vernaschen. Der brutal wirkende Rohling wird schon bald das Opfer einer erstaunlichenSexualbeziehung: als er sich unbeobachtet glaubt, entwischt der unbedarfte Glatzkopf den samenverklebtenFängen des frivolen Friseurs, nur um kurz darauf seiner militant-lesbischen Schwester in die Hände zu fallen,die ihn vor ihren halbnackten Kumpaninnen demütigt und als Darsteller für ihre Amateurfilme mißbraucht.Scheu stiehlt sich der Geschundene wieder zum Haarschneider zurück und entdeckt die Freuden homosexueller Liebe.

"No Skin Off My Ass" von Bruce La Bruce ist mittlerweile ein Undergroundklassiker. Der Film ist politischprovokant und zeigt, daß ein Mensch mehr ist als sein Outfit.

"No Skin Off My Ass" ist konzipiert als freies Remake von Robert Altmans "Ein kalter Tag im Park".

Pressestimmen

"Outrageous, ludicrous and cramned with crude tableaux ... 'No Skin Off My Ass' manages not only to have butch style and femme wit, it's smart, too."
Manohla Dargis, The Village Voice
"Im Film sperrt der Schwule den Skin ein, als könne man derart Gewalt bannen ... Er wird ausgezogen, seine ganze Männlichkeit wird lächerlich gemacht ... Der Skin küßt und läßt sich küssen, während er in Wirklichkeit doch zuschlagen würde. Der Film lebt ... von dieser Symbolsprache..."
Philipp Kamphaus, Du und ich
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