Rasierte Schädel, in Ketten gelegte Körper, durchstochene Brustwarzen -- Bruce LaBruces cineastische Undergroundphantasie entführt den Betrachter in bizarr erscheinende Gefilde schwuler Erotik.
Ein Coiffeur gabelt im Park einen jungen Skin auf und sperrt ihn in seinem Apartment ein, um ihn spätersexuell zu vernaschen. Der brutal wirkende Rohling wird schon bald das Opfer einer erstaunlichenSexualbeziehung: als er sich unbeobachtet glaubt, entwischt der unbedarfte Glatzkopf den samenverklebtenFängen des frivolen Friseurs, nur um kurz darauf seiner militant-lesbischen Schwester in die Hände zu fallen,die ihn vor ihren halbnackten Kumpaninnen demütigt und als Darsteller für ihre Amateurfilme mißbraucht.Scheu stiehlt sich der Geschundene wieder zum Haarschneider zurück und entdeckt die Freuden homosexueller Liebe.
"No Skin Off My Ass" von Bruce La Bruce ist mittlerweile ein Undergroundklassiker. Der Film ist politischprovokant und zeigt, daß ein Mensch mehr ist als sein Outfit.
"No Skin Off My Ass" ist konzipiert als freies Remake von Robert Altmans "Ein kalter Tag im Park".